Presse –

Herz Sticht

Nicht nur die großartigen Texte und das komödiantische Potential der Kabarettisten sorgten für höchstes Vergnügen, sondern auch ihre Stilelemente. Mit Reimen, Rap, rasend schnellen Zungenbrechern, mit Liedern und rhythmischer Sprache stricken die beiden an ihrer Kultur der Missverständnisse.
So witzig, geistreich und vor allem facettenreich wie der Mannheimer Kulturknall dieses Chaos am Freitag auf die Kabarettbühne im ausverkauften Piazza hievte, kann man nur sagen: Hut ab, aber erst mal zu Ende lachen.
Ein Riesentusch für diese genialen Sprach- und Unterhaltungskünstler.
HNA Kassel 04.04.2011

Atemberaubende sprachliche Jonglage Der Kulturknall trieb die Möglichkeiten der Sprache bis an die Grenze, changierte in atemberaubendem Tempo zwischen gerappten Schüttelreimen und Dada-Absurditäten, Pantomime und Gesang.
Keine leichte Unterhaltung, am Ende eines Wochenendes war das aber zum brüllen komisch und zum Staunen dicht gestrickt.
Die Rheinpfalz, 15.03.2011

Anbagger- und Balzversuche sind hier dermaßen auf den Wortsinn- Kopf gestellt, dass es dem Dada- Freund den Rap-Vogel raushaut. Das Leben ist in "Herz sticht" ein langer rhythmisierter Fluss, in dessen Wortspielereien- Fluten man allenfalls am Staunen und Lachen zugrunde gehen kann.
Erlanger Nachrichten 22.01.2011

Der Dialog zwischen Madeleine Sauveur und Volker Heymann –ein verbaler Schlagabtausch, zwischen abgerissenen Sätzen, Schüttelreimen, Wortfetzen und Tönen- treibt den Zuschauern die Lachtränen in die Augen. Der bärtige Mann am Klavier braucht kein Bier, um die Sängerin perfekt zu unterstützen, die mühelos zwischen Rap und Rock die Töne wechselt.
Memminger Kurier 6.10.2010

Tage der Kleinkunst Goslar: Das Fazit vorab: Wort- und Musikkunst auf höchstem Niveau, ein Fest für Freunde von Feinsinn und geistvollem Humor. Welch ein Abend!
Goslarsche Zeitung 24.06.2010

Ein echter Kleinkunst-Knaller: Ein dreiköpfiges Ensemble: musikalisch vielseitig, sprachlich brillant und höchst professionell Das Schwelmer Publikum zeigte sich angesichts der hervorragenden Darbietung restlos begeistert von Madeleine Sauveur, Volker Heymann und Clemens Maria Kitschen.
Der Westen 31.03.08

Die 2005 entstandene und mit dem Reinheimer Satirelöwen veredelte "Abschlepp-Satire" von Madeleine Sauveur, Volker Heymann, am Klavier begleitet von Clemens Maria Kitschen, ist ein rasantes Assoziationsspiel mit Beziehungssituationen.
Kieler Nachrichten, 12.11.2007

Sauveur und Heymann haben sich eine wunderbare Sprachsinfonie zusammengedichtet. Sie treiben es bis zum Rap, verlieren sich in absurder Reimerei und enden in Chanson-Einlagen. Immer wieder entledigt sich die Sprache der Bedeutung. "Herz sticht" handelt von Kommunikation, von Tauglichkeit und Untauglichkeit der Sprache, es enthält Dada-Elemente und nähert sich konkreter Poesie. Mainzer Rheinzeitung, 25.11.2006

Presse –

Befriedigung mangelhaft

Wie im richtigen Leben! Die bestens unterhaltenen Zuschauer freuten sich über vollendete Maulakrobatik und a capella-Gesang vom Feinsten.
Neue Westfälische, 26.06.2012

Im Thalhaus kredenzten die Künstler einen Abend mit intelligenter, hochmusikalischer und auch noch witziger Unterhaltung - Seltenheitswert hat so etwas mittlerweile auf der Bühne. Das kreative Trio nutzt fast filmische Möglichkeiten, indem es nicht nur Einblicke in die Gedankenwelt der Einzelnen, sondern auch Rückblenden und zum Schluss gar einen Blick in die ferne Zukunft anbietet. Die "Kultur-Knaller" zünden ein Wort-Feuerwerk mit und ohne Noten, das in atemberaubender Geschwindigkeit vor dem begeisterten Auditorium explodiert.
Wiesbadener Tageblatt, 16.11.2010

Mitreißendes Musikkabarett: Madeleine Sauveur, Volker Heymann und Clemens Maria Kitschen zeigen einmal mehr intelligentes Kabarett-Theater mit Musik, das von der ersten bis zur letzten Minute funktioniert. Fast schon in Warp-Geschwindigkeit spielen sie mit den Worten Ping-Pong und jonglieren die Gedankengänge, bis dem Publikum vor lauter Zuhören, Mitdenken und Lachen ganz schwindelig wird. Und auch die musikalischen Einwürfe, die eine enorme stilistische Bandbreite souverän abdecken, gilt: Befriedigung sehr gut!
Badische Neueste Nachrichten, 14.02.09

Die Akteure zünden bei diesem "Kabaretttheater mit Musik" unter der Regie von Jürg Hummel ein temporeiches Feuerwerk des feinsinnigen Humors, bei dem ein Knalleffekt den nächsten überbietet. Da gibt es rasante Wortwechsel und Sprechgesang mit wahnwitzigen Wortwallungen. Dann wieder ein bezauberndes Chanson. Das alles in hervorragender sprachlicher und gesanglicher Qualität, trefflich unterstützt von Kitschens Klavierspiel.
Premierenkritik des Mannheimer Morgen, 29.11.2008

Eine besondere Spezialität der Kulturknall-Künstler sind ihre virtuosen Sprech-Spiele. Die liegen zwischen Rap und Rezitation und spielen mit Klang und Rhythmus auf eine Art, die das Publikum jedes Mal zu Zwischenapplaus und Jubel begeistert.
Die Anspielungen auf Lebensgefühl und Stil der späten Siebziger und frühen Achtziger sind für die Zuschauer, die sich daran erinnern, ein zusätzliches Vergnügen. Die Mischung aus Kabarett, Musik und mehr ist originell, gut in Szene gesetzt und dabei ausgesprochen amüsant und unterhaltsam.
Premierenkritik der "Rheinpfalz", 29.11.2008

Kabarett mit Musik, große Virtuosität, atemberaubende Sprachakrobatik und Purzelbäume der Wortbedeutungen, vorgetragen im Rapper-Stil und anderen Stil-Varianten: originelle Unterhaltung auf hohem Niveau.
Vorpremieren-Kritik der "Rheinpfalz" Neustadt / Pfalz, 10.11.2008